Anamnese und Diagnostik

Im Vorgespräch lerne ich meine Klienten kennen. Hier wird die Gesamtsituation geschildert, bei Bedarf gerne auch über E-Mail oder telefonisch. Wir sprechen über die aktuelle Situation und die Herausforderungen, die wir gemeinsam meistern werden. Im Anamnesegespräch wird die Vorgeschichte, Krankheitsentwicklung und die aktuelle Befindlichkeit evaluiert. Ein wesentlicher Bestandteil der Lerntherapie ist die Förderdiagnostik. Hierbei verschaffe ich mir mit standardisierten und informellen diagnostischen Verfahren einen Eindruck vom Leistungsstand sowie den Stärken und Schwächen des Klienten.

Erstellung der Therapieziele

Für die Therapieziele wird jede identifizierte Schwäche mit einem Ziel bestimmt und mit dem Klienten abgestimmt. Die Förderung wird individuell und flexibel gestaltet. Auf Lernsprünge wird adäquat eingegangen.  In der intensiven Begleitung mit dem Klienten geht es um die Vermittlung von Lerntechniken, Aufarbeiten von Rechtschreibregeln, Weiterentwicklung des mathematischen Denkens und des Aufbaues eines eigenverantwortlichen Lernverhaltens. Hierbei spielt der Aufbau der Motivation, des Selbstwertgefühls und der Anstrengungsbereitschaft eine essenzielle Rolle. 

Angebote für Kitas und interessierte Erziehungsberechtigte im Bereich der Vorschularbeit (ab vier Jahre bis zum Schuleintritt)

Für Kitas:
1. Programm:

Das Förderprogramm beinhaltet 32 Fördereinheiten, die zusammen mit den Kindern und mir geplant und durchgeführt werden.
Ich lege großen Wert darauf, dass wir Ausflüge wie einen Besuch der Feuerwehr, Erkundung einer Bibliothek, Besuch der Polizei (Verkehrserziehung), evtl. Erste-Hilfe-Kurse für Kinder, Theaterstücke zu verschiedenen Themen wie „Sankt Martin“ durchführen.

2. Programm:
Segel setzen, Leinen los!
(www.piratenreise.net, ein Förderprogramm von Julia Bauschke und Sabine Hanstein GbR) Insgesamt besteht auch dieses  Förderprogramm aus 32 Fördereinheiten, aufgeteilt in acht aufeinander aufbauende Themen, bestehend aus jeweils vier Einheiten.

Für Erziehungsberechtigte:
Gemeinsam schauen wir, was Ihr Kind benötigt.

Rechenschwäche/Dyskalkulie

Wie erkenne ich eine mögliche Dyskalkulie?


Im Vorschulalter können typische Anzeichen sein, dass Kinder Schwierigkeiten beim Abzählen von Gegenständen haben sowie der Zuordnung von Mengen zu Zahlen. Dies sind nur Beispiele, gerne können Sie einen unverbindlichen Termin vereinbaren und wir schauen gemeinsam, ob eine Diagnostik nötig ist.

Im Grundschulalter können Schwierigkeiten  bei dem Benennen und Schreiben von Zahlen vorkommen.
Das Kind arbeitet sehr langsam und benutzt die Finger beim Rechnen oder verwechselt oft Rechenoperationen. All das können mögliche Symptome einer Dyskalkulie sein.

Nach einer ausführlichen Diagnostik werden wir individuelle Förderziele erstellen.

Lese-Rechtschreibschwäche

Wie erkenne ich, ob mein Kind eine mögliche Lese-Rechtschreib-Schwäche hat?

Ihr Kind

  • hat eine niedrige Lesegeschwindigkeit
  • vertauscht/fügt oder lässt Buchstaben/Silben oder Wörter aus 
  • liest monoton
  • hat Probleme beim Schreiben von Wörtern, Silben und Buchstaben
  • vertauscht ähnlich geschriebene/hörende Buchstaben (bspw.: p/q; b/d; k/g)
  • hat eine hohe Fehleranzahl in Diktaten 
  • hat eine unleserliche Handschrift


Dies können denkbare Anzeichen einer (L)RS sein. Gerne lade ich Sie zu einem kostenlosen Beratungsgespräch ein. 

Im Übrigen muss das Lesen bei einer LRS nicht immer fehlerhaft oder langsam sein. Es gibt auch eine sogenannte „isolierte Rechtschreibschwäche“ dabei ist  „nur“ die Rechtschreibung eine Problematik. 

AD(H)S Konzentrationsschwäche

Bei einer ADHS wird von einer Kernsymptomatik in drei Bereichen gesprochen,
Aufmerksamkeitsstörung, Hyperaktivität und der Impulsivität.

Wie zeigt sich eine mögliche ADHS?

Denkbare Anzeichen, können starker Bewegungsdrang sein, unterbricht andere Personen, ist ungeduldig, kann sich kaum auf eine Aufgabe konzentrieren, fehlende Organisation, kann nicht zuhören und/oder verliert oder verlegt oft Gegenstände.

Mit einem entsprechendem Förderprogramm kann dies reduziert werden.

Wahrnehmungsförderung

Bei einer Wahrnehmungsschwäche ist die Wahrnehmung und die Verarbeitung der Sinneseindrücke im Gehirn beeinträchtigt. 
Die Wahrnehmungsschwäche wird in bestimmte Sinnesbereiche kategorisiert. So gibt es die visuelle (sehen), visuo-konstruktive (räumliche Wahrnehmung), auditive (hören) und taktile (fühlen) Wahrnehmungsschwäche.

Gerne schauen wir auch hier gemeinsam, wie wir Ihr Kind unterstützen können. 


Entspannung

Entspannungseinheiten können bei Stress, Unsicherheiten und Ängste helfen. Hier werden bestimmte Atemübungen, progressive Muskelentspannung, Mandalas ausmalen und Gesprächstherapie angeboten. Bei Bedarf wird individuell mit dem Kind die Problematik besprochen und eine passende Entspannungseinheit durchgeführt.

Förderung der Motivation, des Selbstwertgefühls und der Freude am Lernen

Ihr Kind hat Bauchschmerzen, zeigt Vermeidungsverhalten in bestimmten Schulfächern, Schuldgefühle und zieht sich zurück? Dies sind mögliche Begleiterscheinungen einer Lernschwäche. 
Gerne unterstütze ich dabei den Alltag wieder erträglicher zu machen!

Prüfungsängste und „blackouts“ sind ein weit verbreitetes Problem, das viele Schülerinnen und Schüler belastet. In der Lerntherapie gibt es verschiedene Methoden, um diese Ängste zu minimieren und den Betroffenen zu helfen, entspannter und selbstbewusster in Prüfungssituationen zu gehen.

Eine wichtige Maßnahme ist es, die Schülerinnen und Schüler auf die Prüfungssituation vorzubereiten und sie mit verschiedenen Entspannungstechniken vertraut zu machen. Durch regelmäßiges Üben von Atemtechniken oder progressiver Muskelentspannung können die Betroffenen lernen, ihre Nervosität in den Griff zu bekommen und sich besser zu konzentrieren.

Auch das Erarbeiten von effektiven Lernstrategien kann dazu beitragen, Prüfungsängste zu minimieren. Wenn die Schülerinnen und Schüler gut vorbereitet sind und wissen, wie sie sich am besten auf eine Prüfung vorbereiten können, fühlen sie sich sicherer und haben weniger Angst davor, zu versagen.

Darüber hinaus ist es wichtig, den Betroffenen positive Gedanken zu vermitteln und sie darin zu bestärken, an ihre Fähigkeiten zu glauben. Indem sie lernen, sich selbst zu motivieren und ihr Selbstvertrauen zu stärken, können sie ihre Ängste überwinden und gelassener in Prüfungssituationen gehen.

In der Lerntherapie wird also nicht nur an der fachlichen Kompetenz gearbeitet, sondern auch an der mentalen Stärke der Schülerinnen und Schüler. Durch gezielte Maßnahmen können Prüfungsängste minimiert werden und die Betroffenen können erfolgreich ihre Prüfungen meistern.

Wortschatzerweiterung 

Die Wortschatzerweiterung ist ein wichtiger Bestandteil der Sprachentwicklung bei Kindern und Erwachsenen. Durch gezielte Übungen und Aktivitäten können wir unseren Wortschatz erweitern und unsere Kommunikationsfähigkeiten verbessern. Ein effektiver Weg, um den Wortschatz zu erweitern, ist es, regelmäßig neue Wörter zu lernen und sie in verschiedenen Kontexten anzuwenden. Dies kann durch das Lesen von Büchern, das Ansehen von Filmen oder das Hören von Podcasts geschehen. Darüber hinaus können auch Spiele, Rätsel und Sprachübungen dabei helfen, den Wortschatz zu erweitern und die Sprachkompetenz zu verbessern. Es ist wichtig, dass wir uns kontinuierlich mit neuen Wörtern und Begriffen auseinandersetzen, um unsere Sprachfähigkeiten zu fördern und unsere Kommunikationsfertigkeiten zu stärken.

Hinweis: In den Schulferien werden versäumte Therapiestunden nachgeholt. 


Ferienangebote:

Für Kinder und Jugendliche in den zweiwöchigen Schulferien wird jeweils die erste Ferienwoche  und in den Sommerferien werden die ersten zwei Ferienwochen angeboten.

Aktivitäten werden
individuell mit den Kindern geplant, dabei haben die vertraglichen Klienten Vorrang. 

Es finden Aktionen für alle Altersgruppen gegen eine Gebühr statt. 

Vorträge

Bei Bedarf werde ich gerne zu bestimmten Themen Vorträge halten. Dabei können Themen wie „Mein Kind zeigt keine Eigeninitiative beim Lernen!“, oder „wie kann ich mein Kind motivieren die Hausaufgaben zu machen?“ vorkommen.

Selbstverständlich gerne auch andere Wunsch-Themen ansprechen.